Was den Augen guttut: Die zehn besten Tipps

Unzählige Menschen hierzulande trainieren ihre Muskeln im Fitnessstudio, pflegen ihre Haut mit Feuchtigkeitscreme und streicheln ihre Seele mit Meditationsübungen. Doch was ist mit ihren Augen? Die Sehkörper werden meist vernachlässigt – dabei machen sie aufgrund stundenlanger Arbeit am PC, staubiger Großstädte und stressigem Alltag allerhand mit. Lesen Sie die zehn besten Tipps, wie Sie für eine schnelle Erholung Ihrer Augen sorgen können.

Alltagstipps für die Augen: Frau entspannt ihre Augen

1. Für frische Luft sorgen

Im Winter entzieht die Heizung der Luft Feuchtigkeit, im Sommer hat die Klimaanlage den gleichen Effekt. Beides ist Gift für Ihre Augen, deren Tränenfilm Feuchtigkeit verliert. Einen Gefallen tun Sie Ihren strapazierten Augen, wenn Sie einmal pro Stunde stoßlüften und frische, sauerstoffreiche Luft hineinlassen. Vielleicht können Sie im Sommer auch an manchen Tagen ganz auf die Klimaanlage im Büro verzichten – vorausgesetzt, Ihre Kollegen sind damit einverstanden. Als Luftbefeuchter im Winter dienen mit Wasser befüllte Schalen oder feuchte Handtücher, die Sie auf die Heizung stellen beziehungsweise legen.

2. Ausreichend trinken

Zwei bis drei Liter täglich sind ideal. Aber bitte nur, wenn dies kein gesundheitliches Risiko birgt (wer beispielsweise unter Wassereinlagerungen leidet, darf nicht so viel Flüssigkeit zu sich nehmen). Geeignet sind natürlich Mineralwasser, aber auch ungesüßter Tee und Saftschorlen.

3. Den Blick schweifen lassen

Ein weiterer Tipp für Ihre Augen: Der Blick in die Ferne entspannt Augen und Geist gleichermaßen und ist eine gelungene Abwechslung zur Arbeit am PC-Bildschirm. Schauen Sie mehrmals täglich bewusst aus dem Fenster und lassen Sie den Ausblick – egal ob er nun eine Wiese oder eine Mauer zeigt – für einige Minuten auf sich wirken. Das entspannt die Augen und Sie werden sehen, dass Sie danach wieder konzentrierter an die Arbeit gehen können.

4. Sonnenschutz für die Augen

So schön es auch sein mag, wenn die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings sanft die Nase kitzeln – eine Sonnenbrille sollten Sie dennoch tragen. Denn UV-Strahlen greifen Linse und Netzhaut an und können das Auge reizen und schädigen.

5. Angenehmes Licht

Zugegeben, gemütlich ist es schon, bei Schummerlicht ein Buch zu lesen. Sie werden dies aber nicht lange durchhalten. Warum? Bei schlechtem Licht strengt das Sehen den Körper stark an. Sorgen Sie deshalb immer für einen gut ausgeleuchteten Raum, in dem das Licht weder zu schwach ist, noch blendet. Inzwischen gibt es auch Leuchtmittel, die das Tageslicht imitieren und somit sehr angenehm für das Auge sein können. Probieren Sie es aus.

6. Blinzeln entspannt die Augen

Wer viel vor dem Computer sitzt, kennt das Problem: Die Augen werden müde , rot unterlaufen und trocken. Das liegt daran, dass jeder Mensch viel seltener blinzelt, wenn er konzentriert auf den Bildschirm blickt. Versuchen Sie deshalb, sich in regelmäßigen Abständen daran zu erinnern, vom Bildschirm aufzusehen und in einem Zeitraum von zehn Sekunden mehrmals hintereinander zu blinzeln. Vielleicht hilft Ihnen ein Klebezettel mit einer Erinnerungsnotiz, den Sie an Ihren Bildschirm heften.

7. Auszeit für die Augen

Dieser Tipp ist vielleicht nicht unbedingt für die Arbeit geeignet, aber Zuhause sollten Sie es versuchen, schließlich machen sich überanstrengte Augen nicht nur im Büro bemerkbar. Schließen Sie für ein paar Momente die Lider. Damit es auch wirklich dunkel wird, können Sie zudem Ihre Handflächen sanft darüber legen. Dank der Wärme, die Ihre Hände abgeben, und der Dunkelheit, können sich brennende Augen richtig gut entspannen.

8. Kompressen gegen müde Augen

Ebenfalls eher in den eigenen vier Wänden umsetzbar ist eine Kurzzeittherapie für die Augen mit Kompressen. Im einfachsten Fall tränken Sie Wattepads mit handwarmem Wasser und legen sie sich anschließend auf die Augen. Zehn Minuten sollten genügen. Wichtig: Die Wattepads sollten möglichst nicht fusseln und nach dem Gebrauch weggeworfen werden.

9. Nahrung für die Augen

Es gibt bestimmte Nährstoffe, die den Augen richtig guttun. So kann Omega-3-Fettsäure, beispielsweise enthalten in Kaltwasserfischen, trockenen Augen vorbeugen. Gemüse mit Vitamin A und Betacarotin wie Karotten, Paprika und Brokkoli unterstützen das Hell-Dunkel-Sehen.

10. Sie sehen vermutlich schlecht? Dann sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen

Wer sich beim Lesen stark konzentrieren und eventuell sogar die Augen zusammenkneifen muss, damit die Buchstaben nicht verschwimmen, sieht wahrscheinlich schlecht . Sämtliche Tipps und Tricks werden Ihre überanstrengten Augen sehr wahrscheinlich nicht beruhigen, wenn Sie sich keine Sehhilfe  zulegen. Bei Verdacht auf eine Sehschwäche sollten Sie deshalb dringend einen Termin bei einem Augenarzt vereinbaren, um die Funktionstüchtigkeit testen zu lassen.